Inklusion durch Sport

Gleichberechtigte Teilhabe am Sport

Das Recht auf Teilhabe aller Menschen ist in Deutschland durch die UN-Behindertenrechtskonvention gesetzlich verankert. Doch erreichen wir auch Alle und haben auch alle Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe im Sport? Wir wollen möglichst viele Menschen erreichen und die Zielgruppe der Menschen mit Behinderung fokussieren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, die unterschiedlichen Ausgangslagen der Menschen zu berücksichtigen und Angebote so anzupassen, dass eine Vielzahl der Menschen daran teilnehmen kann. Es ist ein Ziel, Barrieren, die ein selbstbestimmtes Leben aller Menschen verhindern, abzubauen.

Um die Bedarfe aller Menschen zu ermitteln und zu erkennen, ist das Bilden von Netzwerken ein wichtiger Faktor. Durch den Austausch mit Menschen, die sich täglich mit der Zielgruppe auseinandersetzen, lernen wir immer wieder dazu und realisieren, dass der Weg zur Inklusion noch lang ist und das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe am Sport noch längst nicht erreicht ist.

Uns ist die große Herausforderung zur Bewältigung der Ziele bewusst. Wir möchten uns dennoch auf den Weg machen, Barrieren zu erkennen, die eigene Organisation zu reflektieren und einen Teil zu einer inklusiven Gesellschaft beitragen.

 

Konzeptionen und Aktionspläne

Um Inklusion im Sport zu gestalten, braucht es Rahmenbedingungen und konkrete Maßnahme, die es umzusetzen gilt. Als Orientierung unseres Handelns dienen folgende Konzeptionen und Aktionspläne: 

Vielfalt im Sport gestalten – gleichberechtigte Teilhabe fördern-Positionspapier LSB NRW

Landesaktionsplan Sport und Inklusion in Nordrhein-Westfalen

Bielefelder Aktionsplan Inklusion 

 

In Arbeit ist unser Inklusionskonzept. 

Angebote

Einen weiteren Überblick über Sport- und Bewegungsangebote in Bielefeld im Speziellen für Kinder und Jugendliche gibt die Broschüre Kinder in Bewegung.  In der Broschüre verzichten wir bewusst darauf, mit einer inklusiven Kennzeichnung der Angebote zu arbeiten. Inklusive Logos garantieren keine Inklusion! Vielmehr möchten wir an dieser Stelle dazu aufrufen, sich bei den jeweiligen Sportvereinen zu melden und nachzufragen, ob ein gemeinsames Sportreiben von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen innerhalb des Sportangebotes möglich ist.

Einen Überblick über Para-Sportarten bietet der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW e.V. oder die Internetseite  Parasport - Dein Weg in den Para Sport startet hier | #StarteDeinenWeg 

 

 

Fortbildungen

Neben barrierearmen Angeboten ist es darüber hinaus notwendig, sich auf mit der Thematik Inklusion auseinanderzusetzen und zu fragen, was heißt dies für den Verein und die Menschen?  Um Menschen in Sportvereinen zu ermutigen, sich zu öffnen und sich bewusst für inklusive Angebote zu entscheiden, platzieren wir das Thema in den Aus- und Fortbildungen des Sportbundes Bielefeld. In den Fortbildungen wird gezeigt, dass Inklusion Haltung ist und alle Sportvereine dazu fähig sind, Menschen mit Behinderung als Zielgruppe zu definieren.

Fortbildungsangebote vom LSB NRW

Fortbildungsangebote vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW)

 

 

 

Ohne Moos nichts los!- Fördermöglichkeiten

Gerne stehen wir der bei Entwicklung von Projekten und der Beantragung von Fördermitteln gerne mit Rat und Tat zur Seite.  

Praxistipps

Damit eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung  möglich ist, braucht es Rahmenbedingungen und Angebote, die auch eine Teilnahme von allen ermöglichen.  

Wie eine solche Gestaltung von Rahmenbedingungen und Angeboten und im Verein aussehen und gelingen kann, sollen folgenden Handreichungen helfen: 

 

 

Weiterführende Infos & Links


Dein Kontakt